Andy Wälchli, Pascal Frieder und Christian Rutschmann kämpften sich diesen Ostermontag schon früh aus dem Bett. Während andere sich in den Federn noch einmal drehten, machten sich die drei Oensinger Triathleten auf den Weg nach Schwarzhäusern um am nationalen Rundstreckenrennen teilzunehmen. Während bei jedem einzelnen schon die Sonne lachte, war in Schwarzhäusern ein Nebelband vorhanden, das sich nach und nach aufzulösen versuchte. So konnten wir dann um 07.45 Uhr bei beinahe humanen Bedingungen in das 47 km lange Radrennen starten. Dies bedeutete, dass wir 15 Runden à 3,15 Km zu bewältigen hatten, was natürlich für die Zuschauer grosse Spannung und Vergnügen bot. Gefreut hatten wir uns sehr, dass sich einige aus unserem Team schon so früh auf den Weg nach Schwarzhäusern machten um uns anzufeuern. Herzlichen Dank, das hat sehr gut getan. Auch unser Hauptsponsor Erich Uebelhardt heizte uns am Strassenrand begeistert an. So konnte eigentlich gar nichts mehr schief gehen.
Pascal, Andreas Urs und Chrigu vor dem Start:
Die erste Runde wurde sehr zügig gefahren. Ein Kilometermittel über 41km/h zeigte das Tacho auf jeden Fall an. Das zollte auch Tribut, denn schon zu Beginn verloren einige Hobbyfahrer den Anschluss an das grosse Hauptfeld. Wir konnten gut mitfahren und befanden uns in guten Positionen. In der dritten Runde musste leider auch Andy abreissen lassen. Sein Vordermann schloss nicht zum Hauptfeld auf, was für ihn bedeutete, dass er nicht mehr in der Lage war, das Feld aus eigenen Kräften zu erreichen. Vorne ging die Post dann erst so richtig ab. In der fünften Runde sprintete Christian um die Prämie, welche für den besten Sprinter verteilt wurde. Er verpasste sie um läppische Hundertstel Sekunden! Danach wurde das Tempo wieder gedrosselt, so dass sich alle ein wenig erholen und sich auf die zweite Prämiensprintwertung in Runde 10 vorbereiten konnten. Diese jedoch verlief unspektakulär. Im Feld wurde gebummelt, was sich Pascal nicht entgehen liess und sich die Prämie holen konnte.
Pascal bei einem Soloangriff:
Christian bei einem Angriff:
Somit brach dann auch die Endphase des Rennens an.
In der dreizehnten Runde gab es im Hauptfeld, was sich bis hier weiter stark dezimiert hatte, Kommunikationsschwierigkeiten. Daraus resultierte ein Angriff zweier Fahrer, die den Sieg später schliesslich unter sich ausmachen konnten. Christian und Pascal konnten im Schlusssprint noch einige Plätze gutmachen und erreichten die guten Plätze 8 und 9. Andy kämpfte in der Verfolgung stark und erreichte das Ziel als 27.
Andreas in der Verfolgergruppe: