Trainingslager 2007 in Riazzino

 

 

Am Samstag, 14. März 2007, besammelten wir uns um 09.15 Uhr vor dem Bezirksschulhaus in Oensingen. Zusammen mit dem solothurner Triathlonteam machten wir uns endlich auf den Weg in den sonnigen Süden, nämlich ins schöne Dorf Riazzino.

In Airolo wurden die „Grösseren“ aus dem Bus geworfen. Von dort aus traten sie kräftig in die Pedalen und bewältigten die 75 km bis Riazzino in kurzer Zeit.

Bruno und die „Kleinen“ rasten mit dem Auto weiter nach Faido. Dort mussten auch die „Kleinen“ den Bus verlassen und sich aufs Velo schwingen. Sie hatten eine Strecke von ca. 48 km zu bewältigen. Leider kamen von den „Kleinen“ nicht alle heil in Riazzino an.

Natasha hatte in der ersten Kurve schon einen Sturz. Sie zog sich Schürfungen an den Beinen zu und konnte nicht mehr weiterfahren. Gottlob war Christian Rutschmann mit dem Gepäckwagen gleich in der Nähe und konnte sie aufladen.

 

In Riazzino konnten wir im Motel „Riazzino“ gleich unsere Zimmer beziehen. Nach dem Auspacken gab es eine kleine Ruhepause. Am Nachmittag stand ein Lauftraining auf dem Programm.

 

 

 

 

Es wurde von fast allen bei schönstem Wetter ausgeführt.

 

Mit grossem Appetit stürzten sich dann alle auf das Abendessen. Es gab Gegrilltes mit Salat. Mmmmhhh das schmeckte super.

 

Um 22.00 Uhr war dann der erste Tag für uns beendet. Wir mussten alle ins Bett. Aber nicht alle schliefen sofort. Die Mädchen mussten noch schauen, wer Mr. Schweiz wurde.

 

Am Sonntag war um 07.00 Uhr Tagwache. Einige erschienen um 07.15 Uhr noch recht verschlafen zum Morgenlauf. Um 08.00 Uhr gab es endlich Frühstück. Während des Frühstücks kriegten wir überraschenden Besuch. Aron Rudolf, Paul Hügli und Joel Brüllmann kamen uns überraschen.

Nach dem Frühstück wurden wir alle in Gruppen aufgeteilt.

 

 

 

 

Die erste Gruppe, die stärksten, fuhren an diesem Morgen 172 km weit.

 

 

 

Die zweite Gruppe, die stärkeren, schafften 94 km. Die dritte Gruppe, die starken, fuhren 30 km hinauf ins Verzascatal und wieder zurück. Die vierte Gruppe, die halbstarken, radelten 30 km nach Biasca und wieder zurück. Während der folgenden Mittagspause verpflegten wir uns selber und ruhten uns aus. Aron, Paul, Christian, Pascal, Andreas und noch einige pokerten verbissen um ihre Einsätze.

 

Auf 16.00 Uhr war wieder ein Lauftraining angesagt. Wir rannten durch die glühende Hitze des Tessins.

Wie immer war das Abendessen auf 19.00 Uhr angesagt. Es hat wieder super geschmeckt. Nach dem Abendessen passierte etwas Lustiges. Nicolas nahm zwei unfreiwillige Bäder. Das erste mal wurde er aus Spass, mit all seinen Kleidern, in den Pool geworfen. Er ging sich umziehen und kam im Trainingsanzug herausgetrottet und behauptete: „Das isch gar nid schlimm gsi!“ Und schon haben ihn die andern wieder in den Pool geworfen.

 

 

 

 

Am Montag gab es für jede Gruppe eine anstrengende Velotour. Die drei stärkeren Gruppen „bikten“ auf den 1'395 m über Meer gelegenen A di Neggia, was ca. 74 km waren. Die „Halbstarken“ radelten 45 km durchs Maggiatal. Die Strecke führte der alten und neuen Triathlonstrecke des Locarnotriathlons entlang.

Im Lauftraining am Nachmittag machten wir anspruchsvolle Bergsprints. Diese Übungen wurden nicht von allen mit der gleichen Begeisterung durchgeführt.

 

Am Dienstagmorgen joggten wir wie jeden Morgen die übliche 2 km-Laufrunde. Um 09.30 Uhr radelten wir in 2 Gruppen nach Locarno. Dort führten wir ein anstrengendes Wechseltraining durch.

 

 

Nach der Ankunft im Motel konnte man, wenn man wollte, mit Bruno noch ein freiwilliges Wechseltraining machen. Bei diesem Training gab es einen lustigen Vorfall. Peter konnte nicht rechtzeitig vom Velo absteigen und landete beinahe im Bach. Das sah so lustig aus. Zum Glück hat es ihm nichts gemacht.

Am Nachmittag stand anstelle des Lauftrainings eine lockere Velotour auf dem Plan. Alle fielen schon bald todmüde ins Bett und freuten sich auf den kommenden trainingsfreien Mittwochnachmittag.

 

Der Mittwoch begann wie üblich mit einem Morgenlauf und anschliessendem Frühstück. Ein kleines Lauftraining wurde um 09.30 Uhr doch noch durchgeführt. Nach dem Joggen fand eine kleine Olympiade statt. Wir wurden in fünf 5er-Gruppen aufgeteilt. Es wurden fünf Disziplinen abgehalten. Die „3“ aus jeder Gruppe musste auf einem Tennisschläger einen mit Wasser gefüllten Becher balancieren. Die „4“ spielten mit verbundenen Augen Boccia. Die „2“ hatten das Vergnügen im Pool zu schwimmen. Die „5“ mussten 20 Kleidungsstücke auf Zeit anziehen und die „1“ mussten 700 m den Berg raufrasen. Die Gruppe, die alles am schnellsten erledigt hatte, wurde Sieger. Das war ein supercooler Anlass.

 

 

 

Den freien Mittwochnachmittag verbrachten wir alle in Locarno. Dort wurde „gelädelet“. Einige konnten es nicht unterlassen, einen Besuch bei Mc Donald zu machen.

 

Der Donnerstag startete wieder mit dem Morgenlauf. Wie am Dienstag übten wir den ganzen Morgen wieder, in Locarno das Wechseln vom Laufen aufs Velo und umgekehrt.

Um 14.00 Uhr brachen die Stärksten, die Stärkeren und die Halbstarken mit dem Velo auf ins Verzascatal. Die Starken aber radelten ins Maggiatal. Nach dieser Velotour joggte wir noch locker die Morgenlaufrunde.

 

 

 

Das Abendessen an diesem Tag waren Spaghetti. Sie haben super geschmeckt. Der Abend wurde wie üblich mit Zusammensitzen, Pokern, Ping Pong spielen usw. verbracht. Wie immer gingen alle brav um 22.00 Uhr ins BettJ.

 

Auch der Freitag startete mit dem Morgenlauf. Am Freitag stand wieder eine happige Velotour auf dem Programm. Die Stärksten und die Stärkeren rasten mit dem Velo fast bis auf den Lukmanierpass, was ca. 104 km entspricht. Die Starken radelten auf den Pantanipass. Das entspricht guten 100 km. Die Halbstarken radelten wieder wie am Sonntag nach Biasca und zurück. Das gab doch auch eine Strecke von 60 km. Am Nachmittag joggten noch alle 8km in der grossen Hitze des schönen Tessins.

Nach dem Joggen hiess es Koffer packen. Der letzte Abend stand bevor. Alle genossen noch das Zusammensein bei Spiel und guter Laune.

 

 

Schon war wieder Samstagmorgen. Die Heimreise stand bevor. Das Gepäck wurde verladen. Tessa, Ekatarina und Natasha fuhren mit den Velos bis nach Biasca. Dort wurden sie von Bruno aufgeladen. Daniela und die Solothurner radelten bis nach Faido. Die übrigen rasten wieder bis nach Airolo. Dort sollten sie von Bruno und Christian aufgeladen werden. Doch die beiden konnten in Airolo die Autobahn nicht verlassen, da die Ausfahrt gesperrt war. Bruno und Christian hielten ihre Busse auf dem Pannenstreifen an und Christian schwang sich aufs Velo und holte die andern ab. Auf der Autobahn wurde dann alles verladen und die Reise nach Hause konnte weitergehen. Ohne weitere Probleme kamen wir in Oensingen an. Dort warteten schon unsere Eltern auf uns.

 

Das war eine super coole Trainingswoche. Das ganze Team möchte Bruno Probst, unserem Trainer, recht herzlich danken für diese schöne und unvergessliche Woche im Tessin.

 

Daniela Häner und Natasha Müller