Trainingslager Riazzino 2008
Tag 1
Nach der zahlreichen Besammlung mit dem Triathlon-Team Solothurn, machten wir uns um 09.30 Uhr mit vielen fröhlichen Athleten ab in den Süden.
Auch die tolle orange Bauarbeiter Attrappe machte Carmen wieder eine Freude in dem er Ihr zuwinkte.;)
Kaum in Airolo angekommen, zogen wir uns dem Wetter entsprechend an (es war natürlich ziemlich kalt) und schwangen uns aufs Rad.
Nach 70km erreichten alle heil und gesund das Motel. Ziemlich viel Zeit blieb uns nicht um uns zu erholen und die Zimmer einzuräumen, als wir auch schon wieder die Laufschuhe anziehen mussten. Bruno hatte nicht gerade Erbarmen mit uns und ließ uns verschiedene Übungen von Spurts bis Dauerläufe machen.
Tag 2
Der Morgenlauf war wie jedes Jahr das alltägliche Ritual. Nach dem ausgiebigen Morgenessen wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Wobei die schnelleren die Umrundung des Sees auf sich nahmen (und dies mit einem Höllen Tempo) machte die zweit und dritt schnellste Gruppe sich auf den Weg Richtung Italien und hinab durchs Centovalli. Die vierte Gruppe fuhr bis nach Biasca und zurück.
Durch einen kleineren Zwischenfall beendete sich die Trainingswoche von Renate schlagartig. Sie fuhr in eine Leitplanke und brach sich die Unterarm-Speiche. Durch einen operativen Eingriff wurde sie aber wieder zurechtgebogen und konnte dann am DI wieder nach Hause.
Da die Radtour länger gedauert hat als sie geplant war, machten wir am Nachmittag nur noch einen kleinen Dauerlauf.
Tag 3
Auf Grund des schlechten Wetters verschoben wir das nachmittägliche Laufen auf den Morgen. Dauerläufe standen auf dem Programm. Doch auch dies meisterten wir mit links.
Da die Witterung ein bisschen zurückging, stiegen wir trotzdem noch aufs Rad in Richtung Verzasca Tal. Doch wie sollte es auch anders sein, fing es genau während der Heimreise an aus Kübeln zu gießen. Alle waren bis auf die Knochen nass und durchgefroren.
Tag 4
Erfreulicher Weise war das Wetter heute besser. Also ließen wir uns überwinden die anspruchsvolle Radroute nach Indemini auf uns zu nehmen.
Nicht alle waren gleich schnell, was den Aufstieg anbelangte. Doch der Schein trügte, nach Indemini war es noch nicht vorbei.
Der harte Aufstieg bis zur Passspitze lag uns noch bevor. Begleitet von Wind, Kälte und Schnee, kamen wir doch gut oben an.
In Riazzino wartete auch schon Bruno auf uns mit einem tollen Wechseltraining, welches wir zu zweit absolvierten.
Hart aber toll war der Tag und endete nach einer Lektion im Radschlauchwechsel mit einem leckeren Abendessen.
Tag 5
Die Sonne schien uns gerade zu ins Gesicht, als wir unseren alltäglichen Morgenlauf absolvierten. Dieser Tag konnte nur gut werden.
Um 10.00 Uhr fuhren wir, oben und unten kurz bekleidet, nach Locarno. Beim Lido hatte Bruno für uns ein Wechseltraining vorbereitet. Eine kurze Strecke Laufen und ab aufs Rad durch einen Quartierteil. Uns machte es richtig Spaß, obwohl manche mit den Wurzeln, die aus dem Boden ragten, zu kämpfen hatten. ;-)
Trotz kleineren Schürfungen haben wir es alle überstanden. Und so ging es am Nachmittag auch gerade weiter mit einem Ausdauer-Wechseltraining. Vor lauter Sonne und angenehmen Temperaturen konnte man am Abend bei einigen schon „Velohosenrändli“ sehen.
Tag 6
So schnell wie die Sonne kam, war sie auch schon wieder weg. Es wollte den ganzen Tag einfach nicht aufhören zu regnen. Die Velos nahmen wir an diesem Tag gar nicht erst nach vorne. Das Programm hieß: Laufen was das Zeug hält.
Durch Zeitläufe am Morgen, waren wir sichtlich froh, uns zu stärken und wärmen über den Mittag, bis wir am Nachmittag dann endlich den lang ersehnten Ausgang nach Locarno einlösen durften.
Was man natürlich auch erwähnen muss ist das gute Essen. Jeden Abend haben wir alle so gut gespiesen, dass man eigentlich danach nicht mehr naschen musste auf den Zimmern.
Tag 7
Auch heute meinte es der Wetterfrosch nicht gut mit uns. Am Morgen stand wieder Wechseltraining in Locarno auf dem Programm. Dies wurde natürlich ein leichter Kampf bei diesem Wetter.
Auch auf dem Nachmittagsprogramm stand wieder Laufen an. Von dem leckeren Dessert nach dem Abendessen konnten auf jeden Fall alle gut schlafen.
Wir genossen noch die letzte Nacht im Motel und fingen das meiste schon an zu packen, da wir die Zimmer am anderen Morgen sauber verlassen mussten.
Tag 8
Heute war der große Tag der Heimreise. Doch es stand uns noch einiges bevor. Wir kämpften uns bis nach Airolo und kamen alle, wenn auch manche ein bisschen verspätet, oben an. Nach dieser anstrengenden aber auch sehr schönen und tollen Woche waren wir alle froh, unsere verschwitzten Kleider endlich abzulegen.
Wir möchten auch dieses Mal Bruno wieder recht herzlich danken, für sein Engagement, und seine Mithilfe.
Wir freuen uns schon auf den Saison-Start und auf das nächste Lager...
Natasha, Tessa, Daniela, Carmen, Renate, Rahel