Mein erster Marathon in San Francisco

 

Am 25. Juli 2009 musste ich meine Startnummer in Downtown San Francisco abholen. Ich wollte mich noch zum Halbmarathon ummelden, da ich meine Vorbereitungen nicht wie erwünscht durchführen konnte. Doch leider waren alle Plätze fuer den Halbmarathon vergeben. So musste ich über den ganzen Marathon starten mit dem Hintergedanken nach halbem Wege aufzuhören. So habe ich es mir auch fest vorgenommen!

 


Am 26. Juli 2009 um 4 Uhr am Morgen hiess es fuer mich aufzustehen. Zum Frühstueck gab es fuer mich Spaghetti....mmhh.....Ich wurde begleitet von meinem Onkel, seiner Frau und ihrer Freundin und natürlich noch meinem Goettibueb und seiner Zwillingsschwester. Ich hatte also einen richtigen Fanclub hier in San Francisco:)! Wir holten auch die 2-jaehrigen Kinder so früh aus dem Bett. So fuhren wir durch die ausgestorbene Stadt bis zum Start, der direkt bei der berühmten Bay Brigde war. Es war ziemlich neblig und kalt, trotzdem war ich die einzige mit langen Ärmeln.

 

 


Um 5:54 gab es fuer mich den Startschuss.

 

Die Strecke war wunderschön! Jedoch sehr hügelig (wie SF halt so ist;)) und windig. Zuerst durften wir an der Küste entlang springen. Ich startete mit einem angenehmen Tempo, so dass ich wusste, dass ich die 21 km (12 Miles) durchhalten sollte. Nach 10 km sprangen wir über die wunderschönste Brücke der Welt, über die Golden Gate Bridge:) Das war ein enormes Erlebnis.

 

Leider konnte man immer noch nicht viel sehen, doch die Atmosphäre war so beeindruckend. Ich lernte auf meinem Wege eine Amerikanerin kennen und wir sprangen die nächsten 10km miteinander.


Und dann nach 12 Miles überredete sie mich mit ihr weiter zu springen. Da mich mein super Fanclub so gut unterstützte, konnten ich noch Energie auftreiben und liess mich überreden;). Der 2. Teil ging durch einen riesengrossen wunderschönen Park. Das Wetter wurde immer schöner:)! Ich hatte den besten Fanclub den man sich vorstellen konnte:) Sie warteten an verschiedenen Orten auf mich und riefen dann laut und gaben mir viel Energie, sogar die Kleinen schrien:)...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach 2-3 Miles (3-4km) gab es immer zu trinken und manchmal verteilten sie auch Gel. Ich bediente mich jedesmal;). Es gab so viele Zuschauer, doch das geilste waren die LIVE-Bands, die überall spielten und uns Sportler unterstützten! Das war so grossartig:)! Ich wollte am liebsten stehen bleiben und tanzen;) hihi..

 

 

 

 


Nach 20 Miles (ca. 33 km) begann ich meine Beine zu spüren...doch die Amerikanerin konnte mich ablenken und motivieren.

 

Jedoch 5km vor dem Ziel war das Rennen eine pure Kopfarbeit, da meine Beine eigentlich schlapp machten. Überglücklich und ohne einmal zu gehen kam ich um 10 Uhr bei schönstem Sonnenschein mit einer Zeit von 3:53 beim Ziel an:)!

 

Zuerst konnte ich es gar nicht realisieren, doch als mein Fanclub kam, feierten wir:)!

 

 

 

 

 

 


Nun bin ich sehr froh, dass der Halbmarathon schon ausgebucht war und ich den ganzen gerannt bin (so habe ich auch mehr von der Stadt gesehen;) )

 


Die Strecke führte schliesslich durch die ganze Stadt und somit konnte ich auch noch die Umgebung und die Stimmung der ganzen Stadt geniessen! Es war ein wunderbares Erlebnis!

Mit lieben Gruessen aus der geilsten Stadt:)


Simone