Trainingslager Riazzino 09
Samstag
Bei schönsten Wetterbedingungen traf sich das Uebelhardt Tri-Team zusammen mit dem Solothurner Triathlon Club am Samstagmorgen beim Bingo-Bongo in Oensingen, um ins Trainingslager zu fahren. Mit einem überfüllten Auto und einer halben Stunde Verspätung rasten wir endlich ins Tessin.
In Airolo warf Bruno uns aus dem Auto, damit wir mit dem Velo nach Riazzino (66km) fahren konnten. Zu unserem Schrecken regnete es auf der anderen Seite des Gotthards ein wenig. Das liess aber nach ein paar Kilometern nach, und es wurde so richtig warm.
Bei sommerlichen Temperaturen trafen wir in Riazzino ein und bezogen sofort unsere Zimmer.
Danach begaben wir uns auf einen lockeren, einstündigen Dauerlauf. Und um 18.30 Uhr durften wir ein sehr feines Nachtessen geniessen.
Unsere 3 Spitzensportler, Andreas Wälchli, Christian Rutschmann und Pascal Brüllmann, konnten nicht warten, bis wir am Samstag abreisten, deshalb fuhren sie schon am Freitag los nach Spiez. Sie wurden von Joel Brüllmann mit dem Auto begleitet, das gleichzeitig Krankenhaus und Küche war.
Am Samstag nahmen sie die nächste Etappe auf sich: von Spiez nach Kandersteg, von dort über den Simplon und ins Tessin. Auf dem Simplon mussten diese super Athleten laufen, da sehr viel Schnee auf den Strassen lag.
Pascal stieg jedoch in Domodossola in den Zug und fuhr nach Hause.
Nach diesem schönen und harten Tag genossen wir noch den Abend und fielen schliesslich müde ins Bett.
Sonntag
Um 7.15Uhr starteten wir den Tag mit einem gemütlichen Morgenlauf. Um 8.00Uhr gab es ein super Morgenessen. Danach teilte Bruno uns in verschiedene Gruppen ein. Die stärksten fuhren ganz um den Lago Maggiore, was 170km betrug. Die anderen machten die Hälfte, da sie die Fähre besteigen durften, die sie nach Verbania führte. Von da an fuhren sie nach Hause (100km).
Nach einem selbst gekochten Mittagessen ging das Training weiter. Wir durften uns bei 25°C verausgaben. Wir absolvierten allerdings ein knallhartes Schnelligkeitslauftraining.
Und wieder gab es ein tolles Nachtessen und am späteren Abend vergnügten wir uns mit Spielen, lesen und reden.
Montag
Natürlich durften der Morgenlauf und das Morgenessen auch heute nicht fehlen. Etwas später fuhren wir ca. 20km ein und bestritten ein 850m-Sprint mit dem Velo, den wir 10mal machten. Nach dem Ausfahren gab es wieder Spaghetti, die wir natürlich selber gekocht hatten.
Am späteren Nachmittag absolvierten wir ein sehr hartes und langes Wechseltraining und am Schluss des Tages hatten wir 100km in den Beinen.
Und wieder gab es ein super tolles Nachtessen.
Dienstag
Mit dem Morgenlauf und dem Morgenessen starteten wir den Tag noch etwas verschlafen, da es gestern etwas spät wurde.
Um 9.00Uhr fuhren wir mit dem Velo nach Locarno, um auf der Bahn zu trainieren. Auf dem Programm stand für die sehr starken 6mal 1000m zügig, für die starken 6mal 800m zügig und für die etwas weniger starken 6mal 600m zügig. Und danach 4mal 100m Staffel.
Erschöpft fuhren wir mit dem Velo wieder in unser schönes Motel und assen Nudeln und genossen es, in der Sonne zu liegen und zu entspannen.
Am Nachmittag gab es noch eine lockere Ausfahrt, die 40km betrug. Diese Fahrt führte uns nach Losone und durch das Centovalli-Tal. Wir machten diese lockere Fahrt, damit wir am Mittwoch fit sind, da wir eine happige Tour vor uns hatten…
Nach dieser Ausfahrt genossen wir wiederum die Sonne und nahmen sogar ein Bad in unserem etwas kalten Pool.
Todmüde und mit etwas Bammel vor dem Mittwoch fielen wir nach einem feinen Nachtessen ins Bett.
Mittwoch
Heute wurden wir zum ersten Mal so richtig schön geweckt. Christian Rutschmann, Aron Rudolf, Pascal Frieder und Andreas Wälchli übernahmen nämlich den Weckdienst. Und der übliche Morgenlauf wurde noch etwas müde absolviert.
Um 9.30Uhr begaben wir uns endlich auf unsere harte Tour: Wir fuhren nach Indemini und von dort auf den Alpe di Neggia. Die ganze Tour betrug ca. 67km. Davon gingen 25km bergauf. Es war wirklich sehr hart.
Bruno, Philip Meier und Pascal Frieder fuhren von der anderen Seite herauf. Es ging ca. 10km sehr happig hinauf. Ein riesiges „chapeau“ an Philip, der alles gefahren ist.
Als wir alle zurück waren, hatten wir fast keine Zeit um uns herauszuputzen, da wir am Nachmittag nach Locarno „lädelen“ gehen durften.
Vielen Dank an die Eltern von Nina und Joris van Dok, die uns nach dem Nachtessen ein sehr feines Dessert spendierten.
Müde und glücklich, dass wir diese harte Tour gemeistert hatten, gingen wir ins Bett, wobei es bei einigen wieder ein wenig später wurde.
Heute verliessen uns leider Simone Thalmann und Rita Saner, aus den verschiedensten Gründen.
Donnerstag
Heute Morgen hatten wir fast einen Schock: es regnete in Strömen. Trotzdem begaben wir uns auf den Morgenlauf und genossen nachher das Morgenessen.
Da es regnete, fuhren wir mit dem Bus nach Locarno um ein Bahntraining zu absolvieren. Dort rannten die sehr Starken und die Starken 10mal 400m und die etwas weniger Starken rannten 8mal 400m. Später gab es dann eine 10mal 50m Staffel.
Nach diesem Lauftraining fuhren wir, bis auf die Knochen durchnässt, mit dem Bus zurück nach Riazzino,
wo wir 3 Stunden Pause hatten, welche wir auf die verschiedensten Arten verbrachten.
Weil es am Nachmittag immer noch regnete, fuhren wir mit dem Bus nach Bellinzona um ein paar Kilometer zu schwimmen.
Zum Dessert backten Daniela und Natasha Ofenküchlein, welche sofort gegessen worden sind.
Auch heute verliess uns wieder eine Sportlerin: Carmen Bucher. Dafür reiste Sonja Hofstetter extra für einen Tag zu uns.
Freitag
Heute absolvierten wir 2 verschiedene Velorouten: Die sehr Starken fuhren bis nach Fusio und zurück (110km). Die Starken radelten auch ins Maggiatal was ca. 100km betrug. Die etwas weniger Starken strampelten ins Verzascatal (40km).
Am Nachmittag gab es ein hartes, aber lustiges Wechseltraining, bei dem es auch einige Stürze gab…
Weil wir heute zum letzten Mal das Nachtessen im Motel Riazzino geniessen durften, gab es noch ein feines Dessert. Den letzten Abend lebten wir noch in vollen Zügen aus und fielen dann müde ins Bett.
Samstag
Heute starteten wir den Tag mit dem letzten Morgenlauf und nach dem Morgenessen fing das grosse Packen und Putzen an.
Um ca. 10.00Uhr sassen wir zum allerletzten Mal auf unser Velo, um nach Airolo zu fahren.
Als wir dort angekommen waren, stiegen wir in den Bus und sausten durch den Gotthard nach Hause.
So ging ein super tolles Lager zu Ende.
Wir danken den Gastgebern vom Motel recht herzlich für das feine Essen und für das Verständnis, da wir am Morgen schon ein wenig laut waren. Ein grosses Dankeschön auch an Christian Baumann, der uns sehr gut auf dem Velo unterstützte.
Natürlich danken wir auch Bruno recht herzlich für das schöne Lager, für die super Leitung und für die tolle Unterstützung! Es war wirklich wunderschön.
Natasha Müller und Daniela Häner