Xterra Italien

   

Ein weiteres mal reiste unsere Xterra Athletin Ladina Buss ins Ausland um als Pro Athletin an den Xterra Rennen teilnehmen zu können. Dieses mal führte ihr Weg nach Italien, die südländischen Organisatoren verlangten den Athleten alles ab, doch Ladina meisterte diese ohne Probleme. Hier ihr Bericht: 

Mit gemischten Gefühlen bin ich nach Italien gereist. Das Streckenprofil sah sehr kräfteraubend und anspruchsvoll aus. Als wir ankamen, regnete es in Strömen und deshalb verzichtete ich am Donnerstag auf eine Streckenbesichtigung. Am Freitagmorgen fuhren wir die grosse Bikerunde ab. Der lange Aufstieg war auf breiter Kiesstrasse und die Abfahrten, wie an einem Querrennen. Schlammig und steil. Das Profil am Pneu war schon bald nicht mehr sichtbar und man rutschte nur noch. Auf der 30km langen Bikestrecke hatten wir 1580 Höhenmeter zu bewältigen. Auf eine Besichtigungstour der Laufstrecke verzichtete ich und genoss lieber das Bett um die notwenige Energie für den folgenden Tag zu sammeln.

Am Renntag begann es vor dem Start leicht zu regnen. Über die Nacht kühlte der Bergsee Scanno ab und somit war der See nicht mehr angenehm warm, sondern eher sehr kühl. Beim Schwimmen kam ich irgendwie nicht auf Touren und ich hatte keine Kraft in den Armen. Da ich mich auf die Bikestrecke freute, fand ich schnell einen guten Rhythmus und konnte den über die ganze Strecke durchziehen. Auf der zweiten Abfahrt fühlte ich mich gestresst, da ich die Sechstplatzierte nur wenige Meter vor mir sah. Einen Moment nicht aufgepasst, schon lag ich in den Dornen. Zum Glück hat es am Velo und mir nicht viel gemacht, so dass ich das Rennen ohne Probleme fortführen konnte. Der Wechsel auf die 10.4 km lange Laufstrecke mit 450 Höhenmeter verlief extrem gut. Die Strecke war sehr coupiert, hatte aber immer wieder flachere Streckenabschnitte um sich zu erholen. Da es schon seit anfangs der Bikestrecke leicht regnete, war die Lufttemperatur sehr angenehm. Ich lag immer noch an siebter Position Overall und ich versuchte, diese Position bis zum Ziel zu halten. Der letzte Kilometer war entlang des Sees. Kurzer Blick zurück und ich sah, dass die Italienerin im Anmarsch war. In diesem Moment sagte ich mir: "Ladina, du schaffst es. Nicola Spirig siegte auch im Sprint. Go go go". Ich kämpfte, so dass ich mit 16 sec Vorsprung das Ziel erreichte. Im Ziel war ich sehr glücklich und zufrieden. Mit einer Zeit von 3h 44min und 21sec wurde ich Overall siebte und somit auch siebte bei der Elite. 

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04 Aug 2018 00:00h
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04 Aug 2018 00:00h

   

 
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