Triathlon Alp d'huez

   

Christian Rutschmann startete am Alp d’huez Triathlon über die lange Distanz. Er konnte den hohen Erwartungen nicht gerecht werden, denn er zog einen schlechten Tag ein. Über die kürzere Distanz konnte Carmen Bucher überzeugen und klassierte sich, im international besetzten Feld der Frauen als 8. in den Top Ten.

 

Eine kleine Delegation des Tri-Teams reiste von 30. Juli bis 1. August nach Frankreich zum traditionsreichsten Berg der Radfahrerszene, die Alp d’huez.

Christian Rutschmann wagte sich zum dritten Mal an die lange Distanz, was hiess, er musste die Distanz von 2.2 km Schwimmen, 115km Radfahren inklusive 3 Pässe, sowie zum Dessert noch einen Halbmarathon laufen, hinter sich bringen. Die zum ersten Mal in die französische Alpen reisende Carmen Bucher, wagte sich an die etwas kürzere Distanz von 1.2 km Schwimmen, 30 km hoch die Alp d’huez und einer 7 km langen Laufstrecke zum Schluss. Da Christian bereits am Freitag startete, und Carmen am Samstag, konnte sie sich das ganze einmal als Zuschauerin zu Gemüte führen.

Christian Rutschmann startete gut in sein Rennen. Mit etwas Respekt nahm er, seine schwächste Disziplin das Schwimmen, in Angriff. Es kam aber alles gut und er verliess das kalte Wasser noch im Zeitplan. Im Ziel vermeldete er dann, ihm sei das Schwimmen noch am besten der drei Disziplinen gelungen. Christan schwang sich guter Dinge aufs Rad und war top motiviert. Er machte Platz um Platz gut bis km 75. Ab da lief nichts mehr. Christian plagten Bauchkrämpfe und er musste Tempo raus nehmen. Innerhalb von 5km musste der erfahrene Athlet rund 40 Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen. Das Gute war, dass er Zeit hatte, das reichhaltige Buffet bei der Verpflegungsstation zu geniessen. Seine Fans am Strassenrand, allen voran die Freundin Corinne, hatten die Zeit im Griff und sorgten sich, als er nach den angestrebten 4h Radzeit noch nicht in den Kurven der Alp d’huez Passstrasse auftauchte. Nach 4h 25 kam er dann doch noch mit einer ansehnlichen Zeit, zwar etwas abgekämpft, auf der Alp an. Das Laufen nahm er gemächlich in Angriff konnte sich aber in der zweiten der drei Runde noch etwas steigern. Froh war er dann im Ziel zu sein, als 68. Overall und als 14. in seiner Kategorie mit einer Zeit von 6:54.

Am nächsten Tag machte sich Carmen Bucher auf, diesen etwas speziellen Triathlon Wettkampf zu bestreiten. Da Carmen, das nur 15 Grad kalte Wasser möglichst schnell wieder verlassen wollte, legte sie eine super Schwimmzeit hin. Als zweite ihrer Kategorie konnte Carmen aus dem Wasser steigen und musste sich nur von der im Weltcup startende Charlotte Morel geschlagen geben. Mit dem Rad ging es zuerst noch flach Richtung Bourg d’Oisans wo die Steigung, hoch zur Alp d’huez ihren Anfang nahm. Wie vom Team Kollegen geraten, ging Carmen die ersten und steilsten Rampen nicht zu schnell an. Dies war weise, denn so konnte sie den Berg in ihrem Rhythmus und ohne grössere Probleme meistern. Angetrieben von zahlreichen Zuschauern, welche sich trotz dem etwas kalten Wetter an den Streckenrand gewagt haben, traf sie glücklich auf der 1800 MüM gelegene Alp d’huez ein. Auf der Laufstrecke konnte sie ihren sehr guten 8. Overall Rang halten was gleich dem 3. Rang in ihrer Kategorie entsprach, dies in einem starken internationalen Feld. Carmen Bucher zeigte sich mit dem Rennen sehr zufrieden, der besondere Mythos dieses Berges hat auch sie nun gepackt. Sie hofft die positiven Emotionen mitnehmen zu können und gut zu regenerieren, um am nächsten Wochenende an der SM nochmals ein gutes Rennen zeigen zu können.

Bedanken möchten sich die Athleten bei dem mitgereisten Betreuerstab, die keine Mühe scheuten den beiden Startenden ein optimales Umfeld zu schaffen. Sie rundeten das Erlebnis Alp d’huez ab, alles in allem waren es wunderbare 3 Tage in Frankreich. Vielen Dank!

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