Triathlon Nyon

     

An der Triathlon SM in Nyon starteten 12 Tri-Team Athleten. Es resultierten zwei Vize-Schweizermeistertitel. Jan Thalmann konnte in der Kategorie der Jugend A die Silbermedaille abholen und Carmen Bucher in der Hauptklasse, wie auch in der Wertung der Studenten SM.

Ein voll besetztes Tri-Team Büsli fuhr am vergangenen Sonntag Richtung Westschweiz, das Ziel: die Triathlon Schweizermeisterschaften. Bei regnerischem Wetter stellten sich Jugend-, Junior- und Elite-Athleten/innen den nationalen Konkurrenten. Die Rennen waren geprägt von Höhen und Tiefen. Wie die Athleten/innen mit sich, der Konkurrenz und der Strecke gekämpft haben, erzählen sie folgend gleich selbst:

 

Jugend

Jan Thalmann: Nach einer guten Schwimmleistung konnte ich mich auf dem Rad in der Spitzengruppe platzieren und wechselte mit zwei weiteren Athleten auf die alles entscheidende Laufstrecke. Dort musste ich zwar einen Gegner ziehen lassen, verteidigte jedoch den zweiten Rang bis ins Ziel.

Fabian Hauck: Leider lief das Schwimmen nicht wie erhofft. Nach einem guten Start konnte ich die hohe Geschwindigkeit nicht mehr halten und verlor den Anschluss. Beim Radfahren und Laufen konnte ich meine Erwartungen einigermassen erfüllen. Das Endergebnis war dann jedoch enttäuschend. Trotzdem bin ich froh dabei gewesen zu sein.

Sven Thalmann: Wie erhofft, fiel mir das Schwimmen nicht allzu schwer, doch die Velostrecke nahm mir alle Kraft, auch durch das hohe Tempo der Gruppe. Ausgepowerd lief ich das Rennen fertig und freute mich aufs Essen.

Marlies Gisin: Beim Schwimmen konnte ich nicht mit der ersten Gruppe mitschwimmen. Dennoch fühlte ich mich eigentlich gut. Auch auf dem Rad fühlte ich mich nicht schlecht. Leider stürzte ich dann am Ende der ersten Radrunde. Ich entschloss mich aber das Rennen zu beenden und kämpfte mich bis ins Ziel.

Michelle Runkel: Wie erwartet lief das Schwimmen nicht so gut. Mit grosser Freude machte ich mich auf die zwei bevorstehenden Radrunden. Leider wurden aber aus diesen zwei nur eine Halbe, da mir eine  andere Athletin von hinten in mein Rad gefahren ist und ich in ein Schlagloch ausweichen musste. Leider verletzte dieses Schlagloch mein Schlauch und das Rennen war für mich zu ende. Danach hiess es für mich 5km zurück zu laufen.

Eva Thalmann: Leider hatte ich am Anfang der Schwimmstrecke mit den Wellen und den umsichschlagenden Konkurrenten zu kämpfen. Glücklicherweise konnte ich mich nach ca. 150m aus der Gruppe lösen und schwamm die Strecke gut zu Ende. Beim Radfahren vermisste ich meine vier grössten Gänge, die mir wegen des neuen Reglements dummerweise gesperrt wurden. Dadurch verlor ich viel Kraft. Mit vollem Elan ging ich auf die Laufstrecke und konnte einen guten 8. Rang verteidigen. Alles in einem war es eine weitere gute Erfahrung.

Patritzia Lisser: Beim Schwimmen fühlte ich mich erst nach ein paar Metern wieder gut, weil es am Anfang ein Gedränge gab. Ich verliess den See auf dem 7. Rang. Auf der Radstrecke rutschte ich ein paar Plätze nach hinten. Beim Laufen rutschte ich dann noch einen Rangplatz nach hinten, weil ich in die Penaltybox gehen musste. So schloss ich den Wettkampf mit dem 17. Platz ab.

Alina Gehrig:Ich habe mich für diesen Wettkampf sehr gut vorbereitet, trotzdem hatte ich grossen Respekt wegen des schlechten Wetters und der anspruchsvollen Velostrecke - lange Abfahrten fahre ich überhaupt nicht gerne. Mit einer mittleren Schwimmleistung bin ich aus dem Wasser gekommen und wechselte auf das Rad. Das Wetter machte mir sehr zu schaffen. Denn bei der letztjährigen SM in Nyon erlebte ich einen schweren Sturz bei gleichen Wetterverhältnissen. Aus diesem Grund drosselte ich automatisch das Tempo. Ich wollte einen weiteren Sturz vermeiden.Nach dem Wechsel auf die Laufstrecke, lief ich für meine Verhältnisse ein gutes Tempo. Im Ziel lag ich mit meiner Zeit auf Platz 11.  Könnte ich die Angst beim Velofahren überwinden, wäre ich sicher besser an den Wettkämpfen. Ich arbeite daran und hoffe, diese Angst bald in den Griff zu bekommen.

 

Juniorin

Michelle Ryf: Während dem Schwimmen fühlte ich mich noch ziemlich fit, lief in die Wechselzone und begann mit den zwei Radrunden. Leider wurde es mir etwa in der Hälfte der ersten Velorunde Sturm und manchmal schwarz vor Augen. Dann fing es an, dass mich Velo um Velo überholte. Auf der Laufstrecke probierte ich einfach noch ins Ziel zu gelangen und war dann einfach nur froh, angekommen zu sein.

 

Elite

Jana Petr: Das Schwimmen lief mir auch dieses Mal wie erhofft sehr gut und da stieg ich zusammen mit Carmen in einer 4er Gruppe, hinter einer sich bereits leicht abgesetzten Athletin, aus dem Wasser. Auf dem Rad konnte ich auch noch gut Druck auf die Pedalen bringen und musste mich lediglich von einer Konkurrentin überholen lassen. Das Laufen war dann leider sprichwörtlich zum „Kotzen“ und die Magenprobleme seit gestern Abend machten sich bemerkbar. So kämpfte ich mich noch ins Ziel und erreichte Platz 8.

Ladina Buss: Die Erwartungen wurden tief angesetzt, denn nach den Ferien und dem Zügeln waren die Beine sehr schwer und kraftlos. Dennoch freute ich mich auf das bevorstehende Rennen. Beim Schwimmen fühlte ich mich gut, obwohl ich alles alleine schwamm. Auch mit dem Velo war ich zufrieden, obwohl ich nicht wusste, wo ich positioniert war. Mit einem hohen Tempo konnte ich den Abstand auf dem Laufen verringern. Ein kleinen Zwischenstopp im Wald bremste meinen schnellen Lauf für kurze Zeit. Danach fing ich mich wieder und lief zügig ins Ziel.

Carmen Bucher: Das Schwimmen konnte ich richtig geniessen. Es lief super. Zusammen mit Teamkollegin Jana konnten wir in einer angenehmen 4er Gruppe durch den See gleiten. Dank Wasserschatten war es mir möglich etwas Energie zu sparen, denn ich wusste dass ich diese später noch dringend benötigen würde. Auf dem Rad ging es gleich richtig zur Sache. Eine andere Athletin und ich versuchten die mit zwei Minuten Vorsprung aus dem See gestiegenen Athletinnen vor uns einzuholen. Eine der Beiden konnte wir schlussendlich überholen. Die Andere und spätere Schweizermeisterin vermochten wir nicht einzuholen. Auf der Laufstrecke lief es mir gut auch wenn mir die Drittplatzierte noch ziemlich nah kam, konnte ich den zweiten Platz halten. Für mich war das ein echt perfektes Rennen und ich freue mich wirklich sehr über den Vize-Schweizermeister Titel. 

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Rangliste

Name Kategorie Distanz Schwimm Rad Lauf Zeit Siegerzeit Rang Am Start
Thalmann Eva Jugend B 0.5/10.5/2.5 7.54.9 21.17.7 11.08.1 44.09.3 40.23.3 8 22
Lisser Patrizia Jugend B 0.5/10.5/2.5 8.02.3 23.38.2 12.12.4 47.56.3 40.23.3 17 22
Gehrig Alina Jugend A 0.75/21.0/5.0 12.37.7 45.04.2 23.03.6 1.24.42.8 1.11.35.0 11 16
Gisin Marlies Jugend A 0.75/21.0/5.0 12.17.0 51.15.8 35.22.1 1.43.42.6 1.11.35.0 15 16
Runkel Michelle Jugend A 0.75/21.0/5.0     Aufgabe infolge Raddefekt       16
Thalmann Jan Jugend A 0.75/21.0/5.0 9.28.2 34.10.7 17.08.5 1.03.53.2 1.03.31.0 2 31
Thalmann Sven Jugend A 0.75/21.0/5.0 9.24.5 37.21.6 20.25.5 1.10.24.0 1.03.31.0 14 31
Hauck Fabian Jugend A 0.75/21.0/5.0 11.38.2 39.39.5 22.24.9 1.17.38.6 1.03.31.0 26 31
Ryf Michelle Juniorin 0.75/21.0/5.0 11.50.0 47.19.8 25.37.2 1.28.32.7 1.09.34.9 6 6
Bucher Carmen Hauptklasse 1.5/42.0/10.0 23.13.1 1.12.05.9 43.03.3 2.21.55.8 2.18.22.4 2 32
Buss Ladina Hauptklasse 1.5/42.0/10.0 26.42.3 1.16.07.1 44.23.0 2.30.55.7 2.18.22.4 7 32
Petr Jana Hauptklasse 1.5/42.0/10.0 23.13.3 1.17.03.3 48.40.7 2.32.38.3 2.18.22.4 8 32

 

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